Autor: Laura Müller
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Barfuß durch Kennin-ji, den ältesten Zen-Tempel Kyotos
Der Kennin-ji Zen Tempel: einen Teil des Tempelgeländes hatte ich schon einige Tage zuvor besucht, allerdings außerhalb der Tempel-Öffnungszeiten und ohne die Haupthalle zu betreten. Umso mehr freue ich mich, diesmal wirklich hineingehen zu können – und es lohnt sich sofort. Schon nach wenigen Minuten merke ich, wie anders die Atmosphäre hier ist. Der Kennin-ji…
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Zwischen Bambus und Moos: Ein Vormittag in Kyotos Westen
Früher Morgen im Bambuswald Arashiyama. Ich verlasse früh das Haus und stehe kurz nach halb acht im Bambuswald von Arashiyama im Westen von Kyoto. Früh heißt hier nicht leer – ich bin bei weitem nicht die Einzige, die diese Idee hat. Trotzdem wirkt der Ort besonders. Der eigentliche Hauptpfad ist mit etwa 200 Metern überraschend…
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Hiroshima berührt mich anders
Wie ich meine Erlebnisse zu Hiroshima und der Historie zum ersten Atombombenabwurf beschreiben soll, damit tue ich mir tatsächlich schwer. Mein erster Eindruck: das ist eine normale japanische Stadt mit rund einer Million Menschen – erst einmal erinnert nicht viel daran, dass Hiroshima 1945 Ziel der ersten Atombombe wurde. Vor dem Zweiten Weltkrieg war die…
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Okonomiyaki, Austern und ganz viel Geschmack
Okonomyaki – der japanische Pfannkuchen In Hiroshima gehe ich zu Okonimura, einem weitläufigen Food-Court auf verschiedenen Stockwerken und mit mehreren Ständen, die Okonomiyaki-Pfannkuchen anbieten. Ich lande im zweiten Stock in einer Küche ganz hinten links. Eines ist noch wichtig: In Japan ist das Erdgeschoss der 1. Stock, und unser europäischer erster Stock wird mit 2.…
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Auf der Insel Miyajima: Vom Itsukushima-Schrein bis zum 360-Grad-Ausblick
Miyajima liegt an der Innensee vor Hiroshima. Mein Tag beginnt mit einem traumhaften Sonnenaufgang aus meinem Zimmerfenster und interessanten Blicken aus dem Frühstücksraum im 23. Stock. Vom Hotel, dem Grand Prince Hotel Hiroshima, nehme ich morgens das Boot, das mich direkt nach Miyajima bringt. Vor Beginn der Golden Week (Hauptreisezeit in Japan, weil sich mehrere…
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Auf Naoshima ist es nass: Zum Glück gehen Museen immer!
Es ist ein ruhiger Morgen im Naoshima New Museum of Art Es regnet, schon seit dem frühen Morgen. Ich mache mich am Vormittag auf den Weg ins 2025 eröffnete Naoshima New Museum of Art in Naoshima Port, dem Ort, in dem auch mein Guesthouse liegt. Im Café des Museums genieße ich erstmal einen Kaffee und…
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Tadao Ando und die Insel Naoshima: Wenn Kunst und Licht den Raum formen
Stille am Morgen auf der Kunstinsel. Mein erster Tag auf Naoshima beginnt mit einer frühen Joggingrunde um den südlichen Teil der noch stillen Insel. Ohne die Tagesbesucher erinnert mich diese Ruhe ein wenig an Venedig am Morgen. Nur wenige Menschen sind unterwegs und die Kunstwerke entlang der Strecke haben im Morgenlicht ihren ganz eigenen Charme.…
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Japanische Gärten Teil 3: der Koraku-en Landschaftsgarten in Okayama
Sag niemals nie: beim Beitrag zum Wassergarten in Shiambara war ich noch davon ausgegangen, dass ich keinen der drei berühmten Nihon Sanmeien (die perfekten japanischen Landschaftsgärten) besuchen würde. Weit gefehlt. Vor meinem 3-tägigen Aufenthalt auf der Kunst- und Architekturinsel Naoshima mache ich kurzerhand einen Stopp in Okoyama und sehe mir den dortigen Koraku-en – Garten…
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Klaviergeklimper am Bahnhof Nagasaki – die Stimmung passt
An einem Sonntagvormittag – es regnet – sind Karin und ich auf dem Weg zum Bahnhof Nagasaki. Am Vorabend hatte ich dort ein Klavier entdeckt, das tagsüber bespielt werden darf. Es ist ein E-Piano – stimmungsmäßig müsste es halten. Nach einer schlaflosen Nacht (ich scherze!) bin ich also bereit für ein sonntägliches Geklimper mit Beethoven…
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