Autor: Laura Müller

  • An der polnischen Sahara – die Dünen von Leba

    Von nun an reisen wir zu zweit im VW Bus. Unser Ziel ist es, rund um die Sommersonnenwende Tallin/Helsinki zu erreichen. Auf dem Weg zu den Dünen von Leba (Polen) werden wir überrascht von einer Landschaft, die eher an eine Wüste als an die Ostsee erinnert. Die riesigen Wanderdünen im Slowinski-Nationalpark werden nicht ohne Grund…

    An der polnischen Sahara – die Dünen von Leba
  • Fotomotive auf der großen Brückenrundfahrt in Berlin

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    Die Fotos in diesem Beitrag sind diesmal nicht von mir, sondern von meinem Bruder Konrad. Zusammen mit vielen Familienmitgliedern haben wir ein gemeinsames Wochenende in Berlin verbracht. Ich mag Konrads beobachtenden Blick, mit dem er Situationen und Perspektiven festhält. Vom Wasser aus entstehen Perspektiven, die sich an Land kaum ergeben. Es ist ein sonniger Nachmittag…

    Fotomotive auf der großen Brückenrundfahrt in Berlin
  • Bauhaus Dessau: Wie sich Zukunft vor 100 Jahren anfühlt

    Meine erste Station auf dem Weg ins Baltikum ist Dessau. Wo Moderne alt ist und trotzdem neu wirkt. Das Bauhausgebäude Dessau überrascht mich. Nicht, weil alles besonders futuristisch aussieht – sondern weil vieles aus heutiger Sicht so selbstverständlich und normal wirkt. Große Fenster, klare Formen, Offenheit, Licht. Mir wird bewusst, wie radikal diese Ideen vor…

    Bauhaus Dessau: Wie sich Zukunft vor 100 Jahren anfühlt
  • Japanisches Onsen – jeden Tag ein Stück Entspannung

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    Das ist zwar Wasser, aber im Teich: von meinen Onsenbesuchen gibt es – aus Gründen – keine Fotos. Ein Onsen ist weit mehr als nur ein heißes Bad. Die traditionellen japanischen Thermalbäder gehören fest zum Alltag und zur Kultur des Landes. Gespeist von natürlichen heißen Quellen, liegen sie mitten in Bergen, in kleinen Dörfern, in…

    Japanisches Onsen – jeden Tag ein Stück Entspannung
  • Ein Abend im ältesten Baseball-Tempel Tokyos

    Baseball ist ein japanisches Kulturgut. An meinem letzten Abend in Japan hat mich Coco zum Baseball in Tokyo eingeladen. Es ist mein erstes (japanisches) Baseballspiel überhaupt. Baseball ist in Japan nicht einfach nur ein Sport. Yakyu, wie das Spiel auf Japanisch heißt, ist hier kulturelles Allgemeingut. Die höchste Liga des Landes zieht jedes Jahr Millionen…

    Ein Abend im ältesten Baseball-Tempel Tokyos
  • Mystische Ruhe im Kiyomizu-dera, dem Tempel des reinen Wassers in Kyoto

    Um halb sechs Uhr morgens verlasse ich mein Guesthouse, eine Stunde später stehe ich vor dem Kiyomizu-dera, dem Tempel des reinen Wassers. Ursprünglich stammt der Tempelkomplex aus dem Jahr 798, die heutigen Hallen wurden bis zum 17. Jahrhundert neu erbaut. Noch liegt eine fast unwirkliche Ruhe über der Tempelanlage. Die breiten Wege und die vielen…

    Mystische Ruhe im Kiyomizu-dera, dem Tempel des reinen Wassers in Kyoto
  • Food-Tour in Kyoto zwischen Izakaya, Kobe-Rind und neuen Bekanntschaften

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    Ich habe eine Food-Tour mit Rio gebucht, einem japanischen Studenten aus Osaka, der sich mit den Touren ein Zubrot zum Studium verdient. Gleichzeitig ist er leidenschaftlich an japanischem Essen und Trinken interessiert – die perfekte Kombination für einen gelungenen Abend. Dazu spricht er phantastisch Englisch. Er erzählt uns, dass er die Sprache vor allem durch…

    Food-Tour in Kyoto zwischen Izakaya, Kobe-Rind und neuen Bekanntschaften
  • Fushimi Inari-Taisha Schrein in Kyoto: Frühmorgens durch die 1.000 roten Tore

    Der Fushimi Inari-Taisha Schrein im Südosten Kyotos zählt zu den ältesten Schreinen der Stadt und wurde bereits gegründet, bevor der Kaiser Ende des 7. Jahrhunderts nach Christi seinen Sitz nach Kyoto verlegte. Schon das imposante Romon-Tor am Eingang beeindruckt – gestiftet wurde es im späten 16. Jahrhundert von Toyotomi Hideyoshi, einem der drei Reichseiniger Japans.…

    Fushimi Inari-Taisha Schrein in Kyoto: Frühmorgens durch die 1.000 roten Tore
  • Spontane Einladung zur Teezeremonie im Zuiho-in, einem Zen-Tempel im Daitoku-ji Klosterkomplex in Kyoto

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    Am Vorabend hatte mich Hasuko in einem kleinen Bistro eingeladen, sie im Tempel Zuiho-in zu besuchen. Gemeinsam mit ihrem Mann, einem Zen-Mönch, und ihren beiden Söhnen lebt sie auf dem Gelände der Tempelanlage und „betreibt“ den Zuiho-in Tempel und Garten. Als ich am nächsten Tag am Eingangstor ankomme, wartet Hasuko bereits auf mich. Wir freuen…

    Spontane Einladung zur Teezeremonie im Zuiho-in, einem Zen-Tempel im Daitoku-ji Klosterkomplex in Kyoto
  • So viel japanische Zuwendung erlebe ich im Bistro Niuriya K in Kyoto

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    Alle Bistrogäste entscheiden gemeinsam über mein Essen. Das Bistro beginnt mit einer Zahl: acht Plätze. Als ich ankomme, sind nur drei davon besetzt, ich bin mit weitem Abstand die Jüngste. Alle Plätze sind an der Theke entlang. Ich, „the German“, wie sie mich mit einem freundlichen Lächeln hier nennen, bekomme den Platz ganz links außen…

    So viel japanische Zuwendung erlebe ich im Bistro Niuriya K in Kyoto