Der Fushimi Inari-Taisha Schrein im Südosten Kyotos zählt zu den ältesten Schreinen der Stadt und wurde bereits gegründet, bevor der Kaiser Ende des 7. Jahrhunderts nach Christi seinen Sitz nach Kyoto verlegte. Schon das imposante Romon-Tor am Eingang beeindruckt – gestiftet wurde es im späten 16. Jahrhundert von Toyotomi Hideyoshi, einem der drei Reichseiniger Japans. Hinter der Haupthalle beginnt schließlich das, wofür der Schrein weltweit bekannt ist: die endlosen Reihen roter Torii, die sich den heiligen Inari-Berg hinaufziehen. Inari gilt als Gottheit des Reises und überall auf dem Gelände begegne ich den Fuchs-Statuen, den traditionellen Boten der Gottheit des Reises.
Zwischen den roten Toren herrscht Morgenstille
Ich bin um 6 Uhr morgens am Fushimi Inari-Taisha – zu dieser Uhrzeit ist es noch ruhig. Während später viele Besucherinnen und Besucher durch die Tore strömen, hat der Aufstieg am Morgen fast etwas Meditatives für mich. Der Rundweg über den Berg dauert zwischen eineinhalb bis zwei Stunden, je nachdem, wie schnell man ist oder wie viele Pausen es gibt. Ich laufe bis ganz nach oben und drehe dort noch eine kleine Runde. Um kurz vor acht Uhr bin ich wieder unten. Zu diesem Zeitpunkt füllen sich die Wege langsam und auch die touristische Infrastruktur mit Souvenirs, Cafés etc. springt deutlich an.











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