Von nun an reisen wir zu zweit im VW Bus. Unser Ziel ist es, rund um die Sommersonnenwende Tallin/Helsinki zu erreichen.
Auf dem Weg zu den Dünen von Leba (Polen) werden wir überrascht von einer Landschaft, die eher an eine Wüste als an die Ostsee erinnert. Die riesigen Wanderdünen im Slowinski-Nationalpark werden nicht ohne Grund auch als „polnische Sahara“ bezeichnet. Manche Dünen erreichen Höhen von 30 bis 40 Metern. Die Dünen verändern sich ständig und wandern mit Wind und Wetter weiter. Besonders bekannt ist die Lacka Gora (Lontzkedüne) mit aktuell 42 Metern Höhe. Das ist die Düne, die wir uns ansehen: Eine wunderschöne Landschaft voller weicher Formen und Perspektiven. Nichts wirkt kantig, alles scheint zu fließen – im Sand, im Meer und im Blick über die Dünen.
Durch Wald, zwischen Meer und Lagune
Schon der Weg dorthin ist ein Erlebnis: Der Hinweg führt rund sieben Kilometer durch ein schattiges Waldstück. Auf der einen Seite begleitet uns die Ostsee, auf der anderen die Lagune – eine stille Landschaft, durch die man wandert, mit dem Fahrrad fährt oder sich ganz bequem mit dem E-Bus kutschieren lässt.










Eine Landschaft, die sich ständig verändert mit dieser Weite – ganz wunderbar:








Zurück geht es eine ähnlich lange Strecke, diesmal bei Ebbe direkt am Meer entlang. Mit Rückenwind und auf einem nahezu menschenleeren Strand entsteht das Gefühl, ganz allein unterwegs zu sein.
Besonders beeindruckend ist zu sehen, wie sehr die Natur hier in Bewegung ist. An vielen Stellen holt sich das Meer Stück für Stück das Land zurück. Entwurzelte Bäume, Sandabbrüche und kleine Steilhänge zeigen die Kraft der Natur. Unterwegs sammeln wir einige schöne Steine – nur der erhoffte Bernstein bleibt erwartungsgemäß aus.






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