Wanderung im Aso-Kuju-Nationalpark auf den aktiven Vulkan Nakadake

Nach zwei Tagen Bewölkung und Regen wage ich an einem vermeintlich besseren Tag die Wanderung auf den Nakadake im Aso-Kuju-Nationalpark.

Mit 128 Kilkometern (!) Umfang ist der Aso einer der größten Vulkankrater der Welt. Den Krater selbst umgibt ein Ring von Bergen, darunter fünf Hauptgipel. Mein Ziel ist der immer noch aktive Nakadake mit 1.505 Metern Höhe. Mit dem Bus geht es von Aso Station zum Aso Sanjo Terminal, dem großen Parkplatz am Krater.

Erstmal hängen die Wolken tief. Das wird sich im Verlauf der Wanderung noch ändern. Jedenfalls wirkt dadurch die Sunasenrigahama, die große Sandfläche, noch mehr wie eine Wüste. Ich halte meine Hand auf eine der Stellen, an denen es gelb durch den schwarzen Sand durchschimmert: es ist warm bis sehr warm. Den ganzen Weg begleitet mich die schwefelhaltige Luft.

Oben blitzt kurz die Sonne durch und ich kann einen Blick auf den Krater und seine Dampfwolke werfen, fast etwas gespenstisch finde ich das. Auf dem Rückweg kommt die Sonne immer mehr durch. Nun kann ich auch bis in die Dörfer am Fuß des Gebiets sehen.

Und: es öffnet sich ein weiter Blick auf Krater Nummer 4 des Nakadake, der mir zu Beginn der Wanderung verwehrt war.

Beseelt kehre ich zurück nach Aso. Leider hat das ortsansässige Onsen geschlossen (es ist der 3. Montag im Monat) und damit ist mein 11. Tag in Japan auch der erste Tag, an dem ich kein Onsen besucht haben werde.

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