Ich komme in der Früh um 7:00 Uhr mit der Fähre aus Osaka im südwestlichen Beppu an. Meine erstes Ziel: Tagewara Onsen, diesmal aber nicht hauptsächlich zum Bad im Wasser, sondern zum Bad im Sand, im schwarzen heißen Sand.
Sandbaden: der Ablauf
Anders als sonst ziehe ich einen Baumwollkimono, genannt Yukata, an und binde ihn mit einem Gürtel zusammen. Nach strengen Zeitregeln graben die Mitarbeitenden ein und aus. Es gibt acht Badeplätze, gebadet wird genau 15 Minuten lang.
Ich lege mich in den wirklich sehr warmen Sand, Hände neben den Körper und schon werde ich mit mehreren Schippen von echt schweren Sand zugedeckt, bis zum Kinn. Nach einem ganz kurzen Anflug von Beklemmung genieße ich die Wärme, fange durch den schweren und knapp 60 Grad heißen Sand schnell zu schwitzen an. Wozu das gut ist? Entspannung der Muskeln, Förderung der Durchblutung, Entgiftung.
Nach dem Sandbad ist vor dem Onsen
Yukata und Gürtel werden in einen eigens bereitgestellten Trog getaucht und anschließend zu den benutzten Yukatas gegeben. Ich dusche den Sand, der trotz Yukata über den ganzen Körper verteilt ist ab und entspanne mich ein weiteres Mal, diesmal im Onsen, das direkt im selben Raum liegt.








Weitere Eindrücke aus Beppu: Die heißen Quellen, Hells of Beppu (Beppu Jigoku Meguri)
Diese sieben geothermischen heißen Thermalquellen sind mit über 99 Grad extrem heiß, haben intensive Farben und sind eine Touristenattraktion, zum Baden nicht geeignet. Ich sehe mir die erste Quelle, Umi Jigoku (Meer-Hölle), an. Ihr blaues Wasser hat der Quelle zu ihrem Namen verholfen. Mich schrecken die gesamte Infrastruktur und touristisches Getümmel an einem Werktag ab und nach einem Spaziergang zu dem farbenfrohen Garten mit rötlich blubbernden Quellwasser trete ich den Rückzug an.
Hier ein paar Eindrücke zur Quelle und dem Garten:





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