Manchmal ist die beste Art zu Reisen einfach die, bei der man nichts tut, außer an Deck aufs Mehr und die Umgebung zu schauen. Um von Tokio nach Kyushu in den südwestlichen Teil Japans zu reisen, fahre ich erst mit dem Shinkanzen in gerade mal zwei Stunden und natürlich pünktlich von Japans Hauptstadt nach Osaka. Am Abend geht es von dort aus mit der Fähre weiter nach Beppu. Und zwar über die sogenannte Innensee: das Meer wird an beiden Seiten weitestgehend von Festland begrenzt. Nach links und rechts ist also immer was zu sehen, oder wie Experten sagen würden Steuer- und Backbord.
Besonders beeindruckend war es, auf der Fähre ins Onsen zu gehen. Das hatte ich auf meinen bisherigen Fährfahrten nach Griechenland oder auf italienische Inseln so noch nicht erlebt: in heißem Wasser sitzen und der Nacht beim Hereinbrechen zusehen. Wobei ehrlicherweise die Scheiben so stark beschlagen waren, dass ich wenig bis nichts erkennen konnte.









In der Früh dann um 7:00 Uhr die Ankunft in Beppu, Japans berühmtester Onsenstadt. Beppu hat die höchste Anzahl an heißen Quellen Japans, was Quellöffnungen angeht, zu sehen auch an dem Dampf, der aus vielen Gebäuden heraussteigt. Ich gönne mir in aller Früh ein heißes Sandbad – mehr dazu in einem der nächsten Beiträge.
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