Spaziergang durch die Altstadt von Riga, Lettland

Riga gefällt uns auf Anhieb. Die Stadt wirkt lebendig und gleichzeitig angenehm entspannt. Beim Spaziergang durch die Altstadt fallen uns die vielen restaurierten Gebäude auf mit prächtigen Fassaden, Kirchen oder historischen Kaufmannshäusern. Gleichzeitig wird an vielen Stellen gebaut und renoviert. Riga, das „Paris des Ostens“, entwickelt sich immer weiter.

Wäre es wärmer und weniger nass, würden wir vom Leben auf den Straßen, in den vielen Cafés und Restaurants noch mehr mitbekommen. Aber kalter Wind und immer wieder Regenschauer treiben uns und manch Einheimischen ins Trockene. Dabei hat Riga viel zu erzählen: Die Stadt wurde 1201 von Bischof Albert gegründet, entwickelte sich zu einer bedeutenden Hansestadt und war im 17. Jahrhundert sogar die größte Stadt des Schwedischen Reiches. Heute leben knapp 600.000 Menschen in der lettischen Hauptstadt, im Großraum Riga sogar rund 850.000 – fast die Hälfte der Bevölkerung des gesamten Landes.

Nach dem Spaziergang durch die Innenstadt treffen wir auf die Riga Pride. Die Veranstaltung ist deutlich kleiner als viele CSDs, die wir aus Deutschland kennen, trotzdem bunt und wichtig. Friedlich und farbenfroh zieht der Zug durch ein paar Straßen der Hauptstadt.

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