Über Stock und Stein und ordentliches Wurzelwerk von Nagasaki auf den Mount Inasa

In Nagasaki treffe ich Karin, die ich schon seit 20 Jahren aus der Münchner Hausgemeinschaft kenne. Wir sind zufällig zur selben Zeit auf Kyushu. Darüber, dass wir ein paar Tage gemeinsam in einer großzügigen Wohnung mitten in Nagasaki verbringen, freuen wir uns beide sehr.

Schöne Ausblicke, aber als Wanderung eher ungeeignet

Nagasaki liegt wie in einem Sound, von Hügeln umgeben und mit direktem Meerzugang, der sich nach Süden weitet. Diese Umgebung erkunden wir mit einer Wanderung auf den Mount Inasa.

Anfänglich gibt es schöne Fußgängerwege entlang von Flüssen und einfachen Häusern. Später dann kommen wir abseits der Hauptstraße nicht mehr weiter und setzen unseren Spaziergang notgedrungen auf der dicht befahrenen Straße fort. Meine Navigation über die App Komoot schlägt nach einiger Zeit wieder einen Weg durch den Wald vor. Und wie so manchmal überschätze ich die Fähigkeiten der digitalen Kartographie. Schon am Einstieg ist es unübersichtlich: kein Weg, es geht steil nach oben, doch wir schlagen uns durch. Nach einigen Höhenmetern hangeln wir uns von einem rosa Stofffetzen zum nächsten. Wir suchen unseren Pfad immer wieder neu. Es geht über einen Grad mit grandiosen Blicken nach Nagasaki und in die Berge. Und dann weitet sich der Weg und wir befinden uns auf der Zielgeraden zur weithin sichtbaren Aussichtsplattform des Mount Inasa. Von seiner Dachterrasse gibt es einen sehr schönen Rundblick auf Nagasaki, die Bucht und die vorgelagerten Inseln. Zur Rückkehr nach Nagasaki nehmen wir den Bus.

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